Wanderausstellung zu Jugendopposition macht Station in Dresden

Die Wanderausstellung „Freiheit kontra Hitlerjugend. Jugendgruppen in Sachsen 1933-1945“ macht bis zum 10. September Station in der Freien Alternativschule Dresden, Stauffenberallee 4a.

Die Öffnungszeiten sind: Montag – Samstag von 16 bis 18 Uhr, Sonntag: 12:30 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Wanderausstellung: Freiheit kontra Hitlerjugend

Die letzten Monate habe ich mit dem Schulmuseum Leipzig an einer Wanderausstellung zum Thema Jugendopposition in Sachsen während der NS-Zeit gearbeitet. Damals gab es nicht nur die Meuten in Leipzig, sondern auch in anderen sächsischen Städten verschiedenste Formen von jugendlicher Nichtanpassung und Opposition gegen das NS-Regime.
Die Ausstellung wird ab dem 16. März zunächst bis 13. Mai im Schulmuseum in Leipzig zu sehen sein, bevor sie durch Sachsen wandert. Weitere Infos folgen…

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Überarbeitete Neuauflage von MONUMENT im Mai

monumenteditionAuch die zweite Auflage von Depeche Mode MONUMENT ist ausverkauft!

Mitte Mai erscheint darum die überarbeitete Neuauflage von Depeche Mode MONUMENT zum 2017-Spezial-Preis von nur 48 Euro. Etwa 40 neue Seiten inkl. „Spirit“, dem neuen Album der Band und allen Solo-Projekten der Bandmitglieder seit der letzten Platte. Zur Neuauflage wird es auch noch einige Lese-Termine geben, Näheres dazu in Kürze. Weitere Infos findet ihr dann auch auf unserer Facebook-Seite

Sammelband über Jugendbewegung erschienen

Kürzlich ist der Sammelband „Vom fröhlichen Wandern – Sächsische Jugendbewegung im Zeitalter der Extreme 1900-1945“ erschienen. In ihm findet sich u.a. der von Sascha aka Alexander Lange beigesteuerte Aufsatz „Leipziger Meuten und Broadway-Gangster. Oppositionelle Jugendkultur im Nationalsozialismus“.

Preis 29,95 €, 360 Seiten.

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Klappentext:

Dieses Buch geht den Spuren der bürgerlichen Jugendbewegung in Sachsen nach. Es thematisiert einerseits deren enge Verknüpfung mit dem reformbewegten Aufbruch ins 20. Jahrhundert, andererseits aber die in Teilen ausgeprägte Neigung zu deutschnationalen, deutschvölkischen und schließlich auch nationalsozialistischen Positionen. Hier wirkte der Erste Weltkrieg als „Zeitenwende“ und Zuspitzung politischer Haltungen. Mit dieser Publikation liegt die erste breit angelegte Regionalstudie zur Jugendbewegung vor, die einige Lücken in der sächsischen
Landes- und Kulturgeschichte schließt. Dabei geht es nicht nur darum, ein bisher vernachlässigtes und aus rein akademischen Interessen relevantes Phänomen dem Dunkel der Geschichte zu entreißen, sondern vor allem der an Kultur- und Regionalgeschichte interessierten Öffentlichkeit die Vielfalt und facettenreichen Ausprägungen der bürgerlichen Jugendbewegung in Sachsen vor Augen zu führen.